
Donald Trump selbst spricht immer wieder von seiner perfekten Gesundheit. © ZUMA Press/Imago
Donald Trump sagt nach seinem Krankenhausbesuch, alles sei perfekt verlaufen. Ein Kardiologe sieht das völlig anders.
Washington – US-Präsident Donald Trump ist beim Gedenkakt auf dem Nationalfriedhof Arlington am Montag (25. Mai) erneut mit geschlossenen Augen gefilmt worden. Der Vorfall entfachte neue Spekulationen über seinen Gesundheitszustand.
Mediziner schlägt Alarm: Donald Trump hat „schwere Erkrankung“
Kardiologe Dr. Jonathan Reiner vom George Washington University Hospital sieht darin ein ernstes Warnsignal. Er diagnostizierte bei Trump gegenüber CNN News Central eine „schwere Erkrankung“, wie The Daily Beast berichtet.
Reiner, der auch Herzarzt des verstorbenen Vizepräsidenten Dick Cheney war, wird von The Daily Beast mit den Worten zitiert: „Der Präsident leidet an schwerer Tagesschläfrigkeit.“
Kardiologe weist bei Donald Trump auf „Demenzrisiko“ hin
Der Arzt erklärt: „Chronische Schlaflosigkeit ist eine schwere Erkrankung. Sie kann das Demenzrisiko erhöhen und kognitive Fähigkeiten älterer Menschen beeinträchtigen.“ Auch der Psychologe Dr. John Gartner sprach bei Trump bereits von einer „psychischen Erkrankung“.
Einen Tag nach dem Arlington-Auftritt besuchte Trump das Walter-Reed-Militärkrankenhaus in Bethesda. Es war bereits sein dritter Gesundheitscheck in den vergangenen 13 Monaten. Der Check-up umfasste laut dem Weißen Haus eine medizinische und eine zahnmedizinische Untersuchung.
Donald Trump nach Gesundheitscheck: „Alles verlief PERFEKT“
Danach meldete sich Trump, dem bezüglich des Iran-Kriegs ein „katastrophaler Fehler“ vorgeworfen wird, selbst zu Wort. „Gerade meinen 6-Monats-Check im Walter-Reed-Militärkrankenhaus abgeschlossen. Alles verlief PERFEKT“, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.
Details zu Befunden oder Ergebnissen nannte Trump nicht. Wann das Weiße Haus genauere Informationen veröffentlichen will, war zunächst unklar.
Verschleiert das Weiße Haus Krankheiten von Donald Trump?
Gegenüber der Washington Post hatte Reiner im Vorfeld des Besuchs mangelnde Transparenz beklagt. „Dieses Weiße Haus scheint keine körperlichen Beschwerden anerkennen zu wollen, aber ältere Menschen entwickeln nun mal medizinische Probleme, und der Präsident ist fast 80 Jahre alt“, kritisierte der Kardiologe.
Das Weiße Haus wies die Kritik scharf zurück. Sprecher Davis Ingle bezeichnete Reiner laut The Daily Beast als „Quacksalber-Arzt“.
Blutergüsse und Schwellungen – Donald Trumps Gesundheit im Fokus
Zuletzt hatten Blutergüsse an Trumps rechter Hand, Schwellungen an seinen Knöcheln und Anfälle von Schläfrigkeit bei offiziellen Terminen Fragen über seinen Gesundheitszustand aufgeworfen.
Trump bescheinigt sich selbst eine „ausgezeichnete“ körperliche und mentale Fitness – und macht sich dabei regelmäßig über seinen Vorgänger Joe Biden lustig, den er als „schläfrigen Joe“ verspottet.
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